#Füßewettbewerb;

der. Die Erfindung einer Grundschule in Bayern, in einer Kleinstadt in der Nähe von Ulm. Jedes Kind, das seinen Schulweg aus eigener Kraft bewältigt, also nicht von den Eltern chauffiert wird, sondern läuft oder radelt, darf am betreffenden Tag ein paar Füße ausmalen. Gewonnen hat das Kind mit den meisten Füßen. Berichtete die Schwägerin zu Weihnachten. Die Neffen machen mit. Ich wollte schon diesen Vorschlag unserer Umweltbürgermeisterin machen weil ich diesen Wettbewerb für eine charmante und pädagogisch wertvolle Methode halte, die durchaus auch die Elterntaxieltern an ihrer Ehre kratzt und die meisten Eltern so ticken, dass sie gerne ihr Kind als Sieger sehen. Und die, die nicht so ticken, fahren ihr Kind auch eher selten in die Schule, also hätten da auch mal Kinder mit weniger engagierten Eltern eine Chance, gewissermaßen ein ungleichheitssensibler Wettbewerb. Sinnvoller als ein beklopptes Lied. Vielleicht schreibt #Dresden ja mal einen #Füßepreis für Schulen aus.
Neben dem #Füßewettbeweb gibt es auch den Wettbewerb des #Nichtmüllfrühstücks und des #Wenigzuckernaschens. Selbstredend. The Winner is: wer den wenigsten Müll in der Frühstücksdose hat. Nix Milchschnitte, nix abgepackter Biomüsliriegel, nix Süßigkeit. Das ist dann aber schon nicht mehr so ungleichheitssensibel, hier brauchts die Eltern.

P.S. Man könnte sogar ein Lied dazu … Wenn Mutti (wahlweise: Vati, Oma, Opa…) mich zur Schul‘ fahr’n will dann sag ich ganz laut nein. Ich fahre lieber mit dem Rad (wahlweise: ich laufe lieber selber hin), da bleibt die Umwelt rein. Muss man aber nicht.